×
Abschaltung des Forums des Japanischen Fremdenverkehrszentrale in Frankfurt (19 Mär 2019)
Unser Forum wird in Kürze abgeschaltet.
Juni 2011 zwischen Hiroshima und Koya-san
- glujo
- Autor
- Offline
- Japan-Neuling
-
Weniger
Mehr
- Beiträge: 4
- Dank erhalten: 0
14 Jahre 5 Monate her #1756
von glujo
Aw: Juni 2011 zwischen Hiroshima und Koya-san
Nun wird es Zeit, dass ich kurz über unsere Japanreise berichte. Wir, meine Frau und ich, hatten uns kurzfristig entschlossen, die zunächst verworfene Reise in abgekürzter Form doch noch durchzuführen. Und wir sind mit einer sehr schönen Tour voller Höhepunkte belohnt worden.
Am 12.6 sind wir mit der Nachtfähre (komfortabel und preiswert) von Busan in Südkorea nach Schimonoseki gefahren und waren früh am Morgen dort.Recht bürokratische Einreiseformalitäten mit Fingerabdrücken und Foto (ist das bei Ankunft am Flughafen auch so?). Beim ersten Geldumtausch lernte ich auch gleich die japanische Korrektheit kennen, die die Deutsche noch übertrifft. Beim 5. Anlauf wurde mein Formular akzeptiert.
Wegen, relativ kurzer Strecken in Japanrailsystem haben wir auf einen Pass verzichtet und sind bei unserem Reiseablauf damit auch besser gefahren. Aber meine erste Streckenwahl war dann doch nicht so klug. Ich kaufte in Schimonoseki ein Ticket für die Bahnfahrt nach Hiroshima und war dann überrascht, dass wir für diese Strecke 4 Std u 45 Min mit 3 oder 4 mal Umsteigen brauchten. Auf der rückfahrt mit dem Shinkanzen brauchten wir nur ca 30 Min. Ansonsten können wir das Verkehrssystem nut loben und waren auch bei verschiedenen Strecken mit häufigem Umsteigen nie verloren.
Für Hiroshima hatten wir 2 Übernachtungen eingeplant und das war auch gut so. So konnten wir uns für die Insel Miyajima mit dem Itskushima-Schrein und den Berg Mt Misan einen vollen Tag Zeit nehmen und nicht nut einen halben Tag, wie die meisten Touristen. Das war wirklich eine lohnenswerte Wanderung und bereits ein Höhepunkt unserer Reise.
Von Hiroshima fuhren mit dem Shinkansen weiter nach Kyoto, wo wir 6 Übernachtungen hatten. Ich brauche hier die Schönheit dieser Stadt mit ihren vielen Tempeln, Palasten und Gärten nicht zu beschreiben, möchte aber doch betonen, dass wir sehr froh waren nicht nur 1 oder 2 Tage dort zu haben. Auf zu viele Kostbarkeiten hätten wir verzichten müssen.
Lobend erwähnen möchte ich das Touristenbüro im Hauptbahnhof, wo wir sehr freundlich und kompetent beraten wurden und auch für die Planung unserer Ausflüge nach Nara und später nach Koyasan erhalten haben. Mit dem Verkehrsplan von Kyoto waren wir sofort vollständig orientiert und hatten keinerlei Probleme uns per Bus in der Stadt fortzubewegen (jeweils mit 500 Yen Tagespass).
Allein mit dem Essen hatten wir etwas Schwierigkeiten, weil in der Altstadt (Poncho) die meisten Lokale keine englischsprachige Speisekarte hatten und auch oft der Preis nicht zu erraten war, und der kann z.T erheblicj sein. Dennoch sind wir gut zurecht gekommen. Zur Not kann man in den Lebensmittelabteilungen der Kaufhäuser ausgezeichnete und stets frische Gerichte kaufen, nicht nur, aber auch Sushi.
Nach 6 Tagen Kyoto, einschließleich sehr schünen Tagesausflug nach Nara, ging es mit häufigem Umszeigen aber doch problemlos nach Koyasan mit 1 Übernachtung in einem Tempel. Auch auf diesen teil der Reise möchte ich keinesfalls verzichten. Hier taucht man noch einmal in eine eigene und ursprünglich buddhistische Welt ein. Auf weitere Beschreibung möchte ich auch hier verzichten. Das gibt es wo anders besser. Schließlich fuhren wir danach weiter nach Kobe zu entfernten Verwandten und haben auch diese freundliche Stadt genossen. In einem Vorort haveb wir in den berühmten Termalquellen einen wunderbaren Abend verbracht. Muss man einfach mal gemacht haben.
Am nöchsten Tag ging es per Schiff wieder nach Korea.
Insgesamt waren wir begeistert von der Schönheit des Landes und der sprichwörtlichen Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Menschen.
Am 12.6 sind wir mit der Nachtfähre (komfortabel und preiswert) von Busan in Südkorea nach Schimonoseki gefahren und waren früh am Morgen dort.Recht bürokratische Einreiseformalitäten mit Fingerabdrücken und Foto (ist das bei Ankunft am Flughafen auch so?). Beim ersten Geldumtausch lernte ich auch gleich die japanische Korrektheit kennen, die die Deutsche noch übertrifft. Beim 5. Anlauf wurde mein Formular akzeptiert.
Wegen, relativ kurzer Strecken in Japanrailsystem haben wir auf einen Pass verzichtet und sind bei unserem Reiseablauf damit auch besser gefahren. Aber meine erste Streckenwahl war dann doch nicht so klug. Ich kaufte in Schimonoseki ein Ticket für die Bahnfahrt nach Hiroshima und war dann überrascht, dass wir für diese Strecke 4 Std u 45 Min mit 3 oder 4 mal Umsteigen brauchten. Auf der rückfahrt mit dem Shinkanzen brauchten wir nur ca 30 Min. Ansonsten können wir das Verkehrssystem nut loben und waren auch bei verschiedenen Strecken mit häufigem Umsteigen nie verloren.
Für Hiroshima hatten wir 2 Übernachtungen eingeplant und das war auch gut so. So konnten wir uns für die Insel Miyajima mit dem Itskushima-Schrein und den Berg Mt Misan einen vollen Tag Zeit nehmen und nicht nut einen halben Tag, wie die meisten Touristen. Das war wirklich eine lohnenswerte Wanderung und bereits ein Höhepunkt unserer Reise.
Von Hiroshima fuhren mit dem Shinkansen weiter nach Kyoto, wo wir 6 Übernachtungen hatten. Ich brauche hier die Schönheit dieser Stadt mit ihren vielen Tempeln, Palasten und Gärten nicht zu beschreiben, möchte aber doch betonen, dass wir sehr froh waren nicht nur 1 oder 2 Tage dort zu haben. Auf zu viele Kostbarkeiten hätten wir verzichten müssen.
Lobend erwähnen möchte ich das Touristenbüro im Hauptbahnhof, wo wir sehr freundlich und kompetent beraten wurden und auch für die Planung unserer Ausflüge nach Nara und später nach Koyasan erhalten haben. Mit dem Verkehrsplan von Kyoto waren wir sofort vollständig orientiert und hatten keinerlei Probleme uns per Bus in der Stadt fortzubewegen (jeweils mit 500 Yen Tagespass).
Allein mit dem Essen hatten wir etwas Schwierigkeiten, weil in der Altstadt (Poncho) die meisten Lokale keine englischsprachige Speisekarte hatten und auch oft der Preis nicht zu erraten war, und der kann z.T erheblicj sein. Dennoch sind wir gut zurecht gekommen. Zur Not kann man in den Lebensmittelabteilungen der Kaufhäuser ausgezeichnete und stets frische Gerichte kaufen, nicht nur, aber auch Sushi.
Nach 6 Tagen Kyoto, einschließleich sehr schünen Tagesausflug nach Nara, ging es mit häufigem Umszeigen aber doch problemlos nach Koyasan mit 1 Übernachtung in einem Tempel. Auch auf diesen teil der Reise möchte ich keinesfalls verzichten. Hier taucht man noch einmal in eine eigene und ursprünglich buddhistische Welt ein. Auf weitere Beschreibung möchte ich auch hier verzichten. Das gibt es wo anders besser. Schließlich fuhren wir danach weiter nach Kobe zu entfernten Verwandten und haben auch diese freundliche Stadt genossen. In einem Vorort haveb wir in den berühmten Termalquellen einen wunderbaren Abend verbracht. Muss man einfach mal gemacht haben.
Am nöchsten Tag ging es per Schiff wieder nach Korea.
Insgesamt waren wir begeistert von der Schönheit des Landes und der sprichwörtlichen Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Menschen.

