Diese einwöchige Reise führt Sie von der Hauptstadt Tokyo weit zurück in die Geschichte. Sie besuchen die alten Hauptstädte Nara und Kyoto und sehen drei der schönsten Nationalparks: Fuji-Hakone, Ise-Shima und den Nikko-Nationalpark.   

Nach der Ankunft in Tokyo können Sie hier einen oder mehrere Tage verbringen. Die moderne pulsierende Hauptstadt Japans bietet für jeden Geschmack etwas. Viel vom alten Flair der Stadt finden Sie in den Vierteln Asakusa und Ueno. Die Ruhe im Meiji-Schrein lässt einen oftmals vergessen, in einer 12 Mio. Metropole zu sein. Bei einem Spaziergang durch den Park beim Kaiserpalast spüren Sie besonders die tiefe Verbundenheit der Japaner mit ihrem Kaiserhaus. Die Moderne pulsiert in Vierteln wie Shibuya, Shinjuku, Ikebukuro oder Maranouchi, in dem das ultramoderne Rathaus und der  riesige Hauptbahnhof liegen. Shopping vom Feinsten finden Sie auf der mondänen Ginza und abends lockt das Ausgehviertel Roppongi. 
 
1. Tag: Tokyo – Hakone-Yumoto (1 Std. 25 Min.)
Fahrt mit der Odakyu-Bahn von Tokyo-Shinjuku nach Hakone-Yumoto. Das waldreiche Gebiet von Hakone liegt zwischen dem Mt. Fuji und der Halbinsel Izu. Mit 3.776m ist der Mt. Fuji der höchste und mit seiner vollkommenen Kegelform der schönste Berg Japans (Homepage: www.yamanashi-kankou.or.jp). Eine Bootsfahrt auf dem Ashi-See eröffnet Ihnen fantastische Blicke auf den majestätischen Berg. Im Owakudani-Tal steigen Schwefeldämpfe aus der Erde auf und generell ist die gesamte Gegend reich gesegnet mit heißen Quellen, die zu einem entspannenden Bad einladen.

2. Tag: Hakone-Yumoto – Toba (4 Std. 20 Min.)
Fahrt mit dem Bus nach Odawara, dort mit dem Shinkansen Express-Zug nach Nagoya, umsteigen und mit der Regionalbahn nach Toba. Die Hafenstadt Toba liegt im Ise-Shima Nationalpark und ist für seine Perlenzucht und die anmutigen Perlentaucherinnen bekannt. Hier auf der Insel Mikimoto gelang es erstmals Perlen zu züchten.

3. Tag: Toba – Ise (20 Min.) – Kyoto (2 Std.)
Fahrt mit der Regionalbahn nach Ise. Hier besuchen Sie das wichtigste Shinto-Heiligtum des Landes, die Großen Ise-Schreine. Die schlichte Schönheit der Gebäude strahlt eine besondere Ruhe aus. Weiterfahrt mit einem Express-Zug nach Kyoto, das von 794 bis 1868 die Hauptstadt Japans war.

4. Tag: Kyoto
Dieser Tag gilt ganz den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Zwei Paläste, 1.650 buddhistische Tempel, 400 shintoistische Schreine und ein Vielzahl wunderschöner Gärten stehen zur Auswahl. Der Kaiserpalast (man benötigt eine Besuchererlaubnis) und das Schloss Nijo lassen Sie auf adeligen Spuren wandeln. Vom Kiyomizudera-Tempel genießen Sie einen schönen Blick auf die Stadt. Auf jeden Fall sollten Sie auch den Kinkakuji-Tempel, den so genannten Goldenen Pavillon und den weltberühmten Zen-Garten des Ryoanji-Tempels besuchen. Der Ginkakuji-Tempel, auch Silberner Pavillon genannt und der Heian-Schrein, eine Nachbildung des Kaiserpalastes von 794 können diesen beeindruckenden Tag beschließen.

5. Tag: Ausflug nach Nara (33 Min.)
Fahrt mit der Regionalbahn nach Nara. Es war von 710 bis 794 die erste feste Hauptstadt Japans und wird gerne als die Wiege der japanischen Kultur bezeichnet. Vom Bahnhof aus gelangen Sie zu Fuß zunächst zu der fünfstufigen Pagode des Kofukuji-Tempels. Höhepunkt dieses Tages ist sicherlich der Todaiji-Tempel mit dem „Daibutsu“. Mit 16,2m Höhe und 452t Gewicht ist er die größte bronzene Buddhastatue der Welt. Spazieren Sie weiter zum Kasuga-Schrein mit seinen 1.800 Steinlaternen. Falls Sie noch Zeit übrig haben, ist der etwas außerhalb der Stadt gelegenen Horyuji-Tempel einen Besuch wert.

6. Tag: Kyoto – Tokyo (2 Std. 40 Min.)
Fahrt mit dem Shinkansen Express-Zug zurück nach Tokyo. Heute haben Sie Zeit für weitere Besichtigungen in Kyoto oder Tokyo.    

7. Tag: Ausflug Nikko (2 Std.)
Fahrt mit der Regionalbahn von Tokyo-Asakusa nach Nikko, das für den prächtigen Toshogu-Schrein aus dem Jahre 1611 bekannt ist. Hier fand Tokugawa Ieyasu seine letzte Ruhestätte. Der Nationalpark Nikko ist landschaftlich besonders reizvoll. Der Chuzenji-See und der Kegon-Wasserfall erwartet Sie.

Alternative Bausteine zu „Best of Japan“

Kamakura: Fahrt mit der JR Yokosuka-Linie ab Tokyo Station oder Shinagawa Station (ca.1 Std.) nach Kamakura. Hier befand sich in den Jahren 1192 – 1333 der Sitz der Militärregierung. Das Städtchen liegt eingebettet zwischen bewaldeten Hügeln in der Sagami-Bucht und ist vor allem bekannt für den „Daibutsu“, den großen bronzenen Buddha.
 
Osaka: Die zweitgrößte Stadt Japans liegt zentral im Streckennetz der JR Gruppe (Japan Railways Group) und kann z.B. von Kyoto aus in 16min. mit dem Shinkansen Express-Zug erreicht werden. Außerdem wird der Kansai International Airport von Osaka auch von vielen Fluggesellschaften angeflogen. Die Burg von Osaka, der Shintennoji-Tempel und  der Sumiyoshi-Schrein sind nur einige kulturelle Highlights. Eine Bootsfahrt auf dem Dotombori und ein Bummel durch das moderne Osaka zeigen den reizvollen Kontrast zwischen Alt und Neu

Koyasan: Fahrt ab Osaka-Namba mit der Privatbahn Nankai bis Gokurabashi (1 Std. 30 Min.) und weiter mit der Seilbahn zur Koyasan-Station (5 Min.). Weiterfahrt mit dem Bus zu den Shukubo, dem Okunoin oder dem Kondo. Der Berg Koyasan ist ein besonderer, mythischer Ort und das Zentrum von 115 buddhistischen Tempeln. Eine Übernachtung in einer der Tempelunterkünfte (Shukubo) und die Teilnahme an freien Morgenzeremonien erlauben Ihnen hautnah den Shingon-Buddhismus zu erleben. Ein Spaziergang über den Okunoin, einen riesigen Friedhof unter Jahrhunderte alten Bäumen, sollten Sie auf jeden Fall unternehmen. Der Kondo  bildet das Zentrum des religiösen Lebens auf dem Koyasan und hier finden viele wichtige Zeremonien statt.