Nicht jeder, der im Winter verreist, mag Schneelandschaften. Zum Glück erstreckt sich Japan über genügend Klimazonen, um Minusgraden auch im Februar zu entgehen. Die subtropischen Inseln Okinawas liegen bei Taiwan, etwa auf der Höhe von Ägypten und sind im Winter angenehm lau (für einen reinen Badeurlaub jedoch vielleicht zu kühl). Etwas weiter östlich und von Tokyo in einem Tag mit einer Fähre zu erreichen liegen auf ungefähr der selben Höhe die subropischen Ogasawara-Inseln, quasi das Galapagos Japan, wo sich ab September auch zahlreiche Buckelwale vor der Küste einfinden, um zu gebären und ihre Kälber aufzuziehen. Und selbst auf den südlichen Inseln Kyûshû und Shikoku ist das milde Klima genau richtig für Besichtigungen, wenn man nicht gerade in die Berge hinaufgeht.
Reiseziele, die auf der Pazifikseite am Meer liegen, wie Tokyo, Nagoya, Osaka oder Hiroshima, sind meistens eher frisch als kalt, und bis in den Dezember hinein ist der ein oder andere Tag mit T-Shirt-Wetter dabei. Überdies haben die meisten großen Städte weitläufige U-Bahn-Netze mit z. T. kilometerlangen unterirdischen Einkaufspassagen und Direktzugängen zu vielen Gebäuden, so dass man sich an Schlechtwettertagen kaum auf die Straße wagen muss!
Einer unvergesslichen Winterreise steht in Japan jedenfalls nichts im Weg!

