(seit 1995 – Kulturerbe)
Die Dörfer von Shirakawa-go und Gokayama sind seltene Beispiele, dass auch ganz gewöhnliche Wohnhäuser zum Weltkulturerbe werden können. Inmitten der wildromantischen Berge Japans leben noch heute die Bewohner dieser Dörfer in den traditionellen Häusern ihrer Vorfahren. Diese einzigartigen Häuser im Gassho-Stil erkennt man an den großen dreieckigen, strohgedeckten Dächern, unterstützt durch ineinander greifende Balken. In seiner Form erinnert dies an im Gebet gefaltete Hände. Diese Dächer im 60 Grad Winkel sind perfekt an das örtliche Klima angepasst und somit kann im Winter der oftmals bis zu 4 Meter hohe Schnee vom Dach abrutschen. In den einzelnen Stockwerken lebt und arbeitet die Familie, wird das Getreide gelagert und oftmals sogar wertvolle Seidenraupen gezüchtet. Um dem teils heftigen Wind weniger Angriffsfläche zu bieten, sind beinahe alle Häuser in dieselbe Nord-Süd Richtung ausgerichtet. Damit bilden sie inmitten der malerischen Berglandschaft immer wieder eine tolle Kulisse und fantastische Fotomotive. Einige der Häuser sind für Besucher geöffnet.
Weitere Informationen erhalten Sie auf der englischen Website und als PDF Tateyama-Kurobe Alpine Route & Gokayama.

